1.Mannschaft

TSG 1846 Bretzenheim I - TV 1817 Mainz 1:1

Finaleinzug nach mühsamen 1:1 gegen 1817

An an einem sonnigen, aber kalten Samstag standen sich die Teams des TV 1817 Mainz (5 Punkte) und der TSG Bretzenheim (7 Punkte) im vierten und letzten Gruppenspiel des Oppenheimer Wintercups gegenüber. Für die 46er war vor der Partie klar: Ein Punkt würde genügen, um das Endspiel gegen die bisher stark auftrumpfenden Ligakonkurrenten aus Mommenheim zu erreichen.

Allerdings sah es in den ersten 35 Minuten (es wurden 2x35 Minuten gespielt) alles andere als rosig für die Truppe von Timo Schmidt aus. Zu groß waren die Abstände zwischen einzelnen Positionen, zu viele Fehler wurden im Aufbauspiel gemacht und zu nachlässig wurde mit den eigenen Chancen umgegangen. Die sich dadurch bietenden Freiräume nutzte das gute Offensiv-Trio der 17er, bestehend aus Marcus Eisenbarth, Stefan Decker und dem sehr agilen Zehner Tim Keim ein ums andere Mal aus.

Beinahe folgerichtig wurden die Bretzenheimer durch Marcus Eisenbarth bestraft, der rund fünf Minuten vor der Pause freistehend vor Keeper Wölfelschneider im zweiten Versuch einnetzen konnte. Ganz nach dem Phrasenschwein-Satz: „Wer vorne nicht trifft, wird hinten bestraft“. Somit wechselten die Teams mit einem unbefriedigenden 0:1 aus Sicht der TSG die Seiten.

Dabei brachte Coach Schmidt in der Halbzeit Fabian Faerber für den leicht angeschlagenen Marcus Nungesser und Martin Felder für Steffen Acker auf den Kunstrasen. Felder rückte auf die Rechtsverteidigerposition, während Mehmet Kalkan diese ungewohnte Position verlassen konnte, um in den geliebten Sturm zu rücken.

Zwar vergaben die TSG-Kicker auch zu Beginn des zweiten Abschnittes zwei Hochkaräter, aber zeigten ein deutlich verbessertes Stellungsspiel, verbunden mit einem aggressiven Zweikampfverhalten. So scheiterte beispielsweise Rosenthal im 1 gegen 0 am gut reagierenden 1817-Torwart Henning Loos. Auch Martin Felder ließ eine hundertprozentige Chance liegen. Allerdings steckten die TSGler dieses Mal nicht den Kopf in den Sand und waren insbesondere über die stark aufspielenden Außenspieler Christopher Brüschke und Robert Peters, der ein tolles Debüt feierte, immer wieder gefährlich.

Die kämpferische Einstellung der Mannschaft sollte sich rund zehn Minuten vor dem Ende bezahlt machen, als Rosenthal ein butterweiche Flanke von rechts auf Clemens Frede platzierte, der gekonnt über den verdutzten Loos hinweg ins lange Eck einnickte.

Die solide agierende Viererkette um Arne Bork, Paule Reichert, Fabian Faerber und Martin Felder ließ danach nichts mehr anbrennen, womit der Finaleinzug nach einem etwas überraschend frühen Schlusspfiff des sehr guten Schiedsrichters fest stand.

In Hinblick auf das Finalspiel macht insbesondere die zweite Halbzeit Mut, in der die Bretzenheimer eine tolle Moral bewiesen und teilweise stark aufspielten – lediglich mit der Chancenverwertung musste man hadern. (C.W.)

Es liefen auf: Wölfelschneider – Bork, Reichert, Nungesser (ab 35. Minute Faerber), Kalkan – Brüschke, Lipp, Frede, Peters – Acker (ab 35. Minute Felder), Rosenthal (CW)
publiziert von NM am 05.02.2012 - 08:58 Uhr

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